Villa Ley PDF Drucken

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Alfred Ley (1873 -1945) war der älteste Sohn des Gründers der „Rudolph Ley Maschinenfabrik“. Nach seinem Studium in Maschinenbau und Elektrotechnik stieg er 1895 in das Familienunternehmen ein und gründete eine elektrotechnische Abteilung. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1901 wurde er als Prokurist eingesetzt und übernahm die Oberleitung der Fabrik. Vom Jahre 1905-1933 wurden auch Automobile, wie beispielsweise der „Ley M8“ erfolgreich hergestellt. 1919/1920 ließ Alfred Ley am Arnstädter Wollmarkt eine Villa für seine Familie errichten. Entworfen wurde sie von dem Architekten Martin Schwarz. Der Massivbau verfügt über zwei Geschosse und hat eine sehr repräsentative bis monumentale Erscheinung. Bis 1948 befand sich die Villa im Familienbesitz, wurde dann jedoch enteignet. Ab 1950 bis zum Jahre 2001 befand sich eine medizinische Einrichtung in der Villa. Dann wurde die Schwenninger BKK zum neuen Eigentümer und sanierte das Gebäude von Grund auf und den Denkmalschutzrichtlinien entsprechend. Es entstand dabei ein neuer Glaspavillon, in welchem man auch heute noch Loreley Fahrzeuge bestaunen kann. Auch der großzügige Garten wurde im Zuge der Sanierung möglichst originalgetreu rekonstruiert. Dabei wurde jedoch auch auf die Berücksichtigung der heutigen Nutzungsansprüche geachtet.

 

Öffnungen und Veranstaltungen am Sonntag, dem 12. September

Wollmarkt 10

(BKK Schwenninger)

11 – 17 Uhr, Führungen, Unterhaltungsprogramm für Familien, Imbiss


Familienfreundlich Fuehrungen

Adresse
Wollmarkt 10

Öffnungszeiten
11-17 Uhr

Imbiss
Veranstaltungen